Der 13-Jährige Lias hat so gar keine Lust in das alte Haus seiner Großtante zu ziehen. Doch schnell merkt er, dass etwas Merkwürdiges in dem Haus vorgeht. Es scheint lebendig zu sein und es verbergen sich fantastische Welten hinter einigen besonderen Räumen. Lias begibt sich auf ein großes Abenteuer und kommt dem Geheimnis des Verschwindens seiner Großtante auf die Spur…

Lias ist ein absoluter Bücherwurm und hat so gar keine Lust auf den Umzug in ein renovierungsbedürftiges Haus. Doch recht schnell stellt er fest, dass dieses Haus etwas ganz Besonderes ist und man in fremde Welten eintauen kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass das Haus ein eigenes Bewusstsein und Gefühle hat wie man gleich auf den ersten Seiten feststellt. Das hat perfekt zur Geschichte gepasst.

Auf seinen Abenteuern betritt Lias verschiedene fantastische Welten und taucht dabei in die Bücher seiner Großtante Hermine ab, einer Schriftstellerin. Dabei sind die Welten kunterbunt mit interessanten Figuren wie Piraten und Wassermännern, aber auch interessante Orte wie die blaue Wüste entdeckt Lias. Er findet neue Freunde und erfährt auch recht schnell, dass es so einige Gefahren gibt, denen er sich stellen muss.

Es hat mir viel Spaß gemacht, mit Lias diese neuen Welten zu entdecken. Der Erzählstil ist fantasievoll und die Geschichte sehr abwechslungsreich. Ich habe bis zum Ende mit gefiebert und wurde doch überrascht.

Wer Lust auf ein fantastisches, kreatives Abenteuer hat, dem kann ich „Lias und der Herr der Wellen“ sehr empfehlen. Die Geschichte lässt einen zusammen mit Lias in verschiedenste Welten eintauchen und plötzlich befindet sich Lias auf einer Rettungsmission.