In der Stille des Waldes hörst du dein Herz

Haven lebt mit ihrem Vater in Kanada im Nationalpark und studiert im Fernstudium Umweltwissenschaften. Sie kennt den Wald wie ihre Westentasche und liebt die Natur.

Durch einen Zwischenfall lernt sie Jackson, einen Studenten, kennen und spielt für ihn die Führerin. Durch ihn fängt sie an, sich Fragen zu stellen: Was wünscht sie sich? Wo möchte sie leben? Und sie beginnt dieses schmerzhaft schöne Gefühl auszukosten, was Jackson in ihr auslöst…

Haven ist absolut eins mit der Natur. Seit sie ein kleines Mädchen ist, lebt sie mit ihrem Vater im Nationalpark und liebt die Natur. Sie kennt jede Ecke wie ihre Westentasche und genießt die absolute Ruhe. Als sie Jackson kennenlernt, stellt der ihre Welt ziemlich auf den Kopf. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sie ein Kribbeln im Bauch.

Ich habe die Beschreibungen der Natur geliebt, habe die unglaubliche Ruhe und Erhabenheit durch Haven mitgefühlt und war absolut eins mit der Geschichte.

Haven wagt einen mutigen Schritt und verlässt den Wald, der ihr 19 Jahre Sicherheit gegeben hat. Auch diesen Part fand ich toll. Haven ist manchmal etwas naiv, aber auch grundehrlich; die ganzen Ränkespiele kennt sie nicht und Äußerlichkeiten bedeuten ihr nichts. Das war so erfrischend und hält einem auch selbst den Spiegel vor.

Jackson verblasst etwas neben Havens außergewöhnlicher Art, auch wenn ich ihn ebenfalls mochte. Vor allem die Entscheidungen, die er am Ende trifft, haben mir gut gefallen.

Mich hat „Wild like a river“ genau auf dem richtigen Fuß erwischt. Ich habe mit Haven die Ruhe der Natur gespürt und die außergewöhnliche Verbindung, die sie ein Teil des großen Ganzen werden lässt. Ich mochte auch ihre Entwicklung sehr.