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Rezensionsexemplar, daher als Werbung zu kennzeichnen

Die 16-Jährige Dorothy lebt im Jahr 1913. Zusammen mit ihrer Mutter hält sie sich mit Betrügereien über Wasser und soll nun heiraten. Sie haut ab und läuft Ash in die Arme. Er ist ein Zeitreisender aus dem Jahr 2077 und auf der Suche nach der Person, der die schreckliche Zukunft wieder in Ordnung bringen kann, aus der er kommt. Niemand ahnt, dass Dorothy dabei eine entscheidende Rolle spielen wird….

Dorothy ist mit allen Wassern gewaschen. Das muss sie auch, um zusammen mit ihrer Mutter im Jahr 1913 zu überleben und über die Runden zu kommen. Doch zu einer Hochzeit ist sie nicht bereit. Und so landet sie im Jahr 2077, als sie sich an Bord einer Zeitreisemaschine schleicht.

Ash stammt selbst aus der Vergangenheit und lebt nun schon seit einiger Zeit im Jahr 2077. Hier wurde die Welt mehrfach von Erdbeben erschüttert und diese haben eine große Flut ausgelöst, die ganze Städte unter sich begraben hat.

Die Handlung ist eher etwas ruhiger. Immer wieder gibt es Tagebuchauszüge des verschwundenen Professors, der das Zeitreisen erfunden hat. Er erzählt, wie das Ganze entstanden ist und wie er sich seine Spezialist*innen zusammengestellt hat.

Erst am Ende nimmt steigert sich die Spannung bis zum großen Knall. Hier hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin diesen Spannungsbogen schon etwas früher startet.

Ich mag Zeitreisegeschichen sehr gerne und Stolen Time bietet viel Potenzial. Die Handlung ist intelligent und gut durchdacht, allerdings beginnt die Spannung etwas zu spät.