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Tenleys bevorstehender 18-Jähriger Geburtstag ist der Wendepunkt in ihrem Leben: Bis dahin muss sie sich für Myriad oder Troika entscheiden. Das sind die zwei Reiche, die man nach seinem Erstleben bewohnen kann und wo man sein Zweitleben als Geistwesen verbringen kann. Beide Reiche sind verfeindet und beide Reiche sind fest entschlossen, Tenley für sich zu gewinnen. Außerdem bemüht sich aus beiden Häusern ein Junge um sie und beide wachsen ihr ans Herz. Wie wird sie sich entscheiden?

Immerwelt ist ein sehr brutales Buch, was ich so nicht erwartet habe. Ten befindet sich in einem Gefängnis, wo sie gefoltert und gefangen gehalten wird, bis sie sich dem Willen ihrer Eltern beugt und sich Myriad verpflichtet. Dieser Anfang hat mich ziemlich schockiert.

Tenley selbst ist ziemlich eigensinnig und kämpferisch, das muss sie in dieser harten Umgebung auch sein. Warum sie sich jedoch so absolut nicht entscheiden kann, bleibt für mich unklar. Auch warum sie so wichtig für die beiden Reiche ist, wird später zwar kurz erklärt, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das alles gewesen sein kann, so viel Aufwand wie beide Seiten betreiben.

Das Konzept des Zweitlebens nach dem „Ersttod“ ist etwas ungreifbar, ebenso die zwei Reiche. Im Prinzip ist das Zweitleben wichtiger, da es ewig anhält. Das erste Reich, Myriad, steht für Reichtum und eine Leistungsgesellschaft. Troika steht für Licht und Vergebung sowie für Familie.

Die Handlung ist sehr actionreich und mit vielen Kämpfen gespickt. Das sorgt dafür, dass man natürlich wissen will, wie es weiter geht und sorgt für einen gewissen Sogeffekt. Kilian und Archer, die beiden Jungen, die sich um Ten bemühen fand ich beide sympathisch und facettenreich und beide haben eine interessante Vergangenheit.

Ich habe etwas komplett anderes erwartet und fand Immerwelt nicht schlecht, aber auch sehr brutal.