Enya und ihre Familie werden von ihrer etwas exzentrischen Tante Mathilda eingeladen, Silvester in Schottland zu verbringen. Die Isle of Skye ist sagenumwogen und Enya freut sich auf den Ausflug nach Dunvegan Castle, obwohl es dort spuken soll. Und das scheinen nicht nur Gerüchte zu sein….

Die Nebel von Skye punktet vor allem mit dem mystischen Setting in Schottland. Dunvegan Castle ist ein altes, legendenumwogendes Schloss, in dem es spuken soll. Und tatsächlich scheint es teilweise nicht mit rechten Dingen zuzugehen, denn es häufen sich merkwürdige Ereignisse.

Das Setting fand ich sehr gelungen! Es gibt verbotene Räume, merkwürdige Gerüche und geheimnisvolle Nebel. Und tatsächlich scheint es eine legendäre Clanfrau, die damals als Hexe verschrien wurde, zu geben, die ihr Unwesen treibt. Man fiebert automatisch mit und fragt sich, ob an dem Spuk etwas dran ist.

Enya fand ich sympathisch. Sie steht kurz vor ihrem Abschluss und möchte gerne Regisseurin werden. Sie findet das Schloss sehr spannend und beginnt, es auf eigene Faust zu erkunden.

Dazu kommt noch ein junger Mann, den Enya kennen lernt und der ihre Gefühle durcheinander wirbelt. Tatsächlich tritt diese kleine Liebesgeschichte aber sehr in den Hintergrund und ich fand sie auch nicht glaubwürdig, denn schon nach nur drei kurzen Treffen sind die beiden schwer verliebt.

Der Roman lädt definitiv zum Gruseln ein. Dabei behält die Autorin aber einen lockeren, leichten Schreibstil bei. Was mich nicht überzeugt hat, war die Liebesgeschichte, aber ansonsten sorgt „Die Nebel von Skye“ für gute Unterhaltung!