Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Yashira ist eine großartige Portalläuferin. Im Wettkampf tritt sie gegen ihre Gegner an und muss am Schnellsten verschiedene Planeten durch Portale durchqueren und Aufgaben erfüllen. Als Yashira auf einem der fremden, unbewohnten Planeten plötzlich Riley gegenübersteht, rettet sie ihm in letzer Sekunde das Leben und nimmt ihn mit auf ihren Heimatplaneten Alpha. Von da an beginnt ein Albtraum für Yashira und sie muss erkennen, dass ihr ganzes Leben auf einer Lüge basiert…

Yashira ist eine Sportlerin mit Leib und Seele, sie fokussiert all ihre Energie auf das Portal laufen und ist sehr ehrgeizig. Als sie unvermittelt auf einem unbewohnten Planeten einem Jungen gegenübersteht, setzen sich Ereignisse in Gang, mit denen sie nicht gerechnet hat.

Riley wird von der Regierung von Alpha verfolgt und seine Geschichte bringt Yashiras Weltbild gehörig ins Wanken. Plötzlich steckt sie mitten drin und muss mit Riley fliehen.

Der Beginn der Geschichte ist recht spannend und der Schreibstil ist sehr flüssig und gut lesbar. Die Autorin hat in ihrem Science Fiction Roman aktuelle Themen verpackt, wie Ausbeutung von Ressourcen, Unterdrückung, ein autoritäres Regime und einen Aufstand. Zudem kann hier wirklich niemand behaupten, es gäbe keine Diversität 🙂

Ich bin mir nicht sicher, ob es daran liegt, dass es gewisse Parallelen zu Vortex gibt, welches ich absolut großartig und gigantisch gut fand, aber mich konnte Yashiras Geschichte nicht richtig packen. Yashira war oft sehr naiv und weltfremd, das hat mich sehr gestört.

Die Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt, bekommt im letzten Dritten einen großen Dämpfer. Damit wurde für mich dann absolut unglaubwürdig.

Die „Lösung“ für alle Probleme wurde auf zwei Seiten gegen Ende plötzlich gefunden. Zum Glück wird das Ganze noch in ein recht actionreiches Finale verpackt, dennoch ging mir das alles am Ende dann viel zu schnell und wurde in meinen Augen abgehandelt. Ich habe auch die Details vermisst. Wie konnten die Rebellen dann plötzlich auf Alpha eindringen? Wie geht es nach dem großen Kampf weiter?

Bei den Rebellen waren einige interessante Nebencharaktere dabei, die jedoch größtenteils für mich nicht richtig greifbar waren. Man erfährt doch sehr wenig über sie. Das fand ich sehr schade.

Kurzum: Die Geschichte hat mich einfach nicht richtig „gekriegt“.

Die Aschebringerin ist eine Science Fiction Geschichte mit den klassischen Zutaten wie Ausbeutung, Unterdrückung und einer Rebellion. Die Protagonistin ist leider recht naiv und die Liebesgeschichte funktioniert für mich leider nicht.

Dafür war der Schreibstil sehr flüssig, die Handlung logisch, aber teilweise nicht sehr ins Detail gehend. Vor Kurzem habe ich das in meinen Augen großartige, Buch Vortex gelesen. Dieses weist gewisse Parallelen auf, was mir die Bewertung im direkten Vergleich doch erschwert. Ich vergebe 3 Sterne.