Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut “die-medienanstalten” Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Gins Vergangenheit wird immer wieder am Rande erwähnt, doch wie wurde die junge Frau, die gerade ihre Familie auf tragische Weise verloren hat, zum Killer? Wir tauchen mit Gin ein in die Vergangenheit und ihren ersten richtig heiklen Fall, den sie bis heute nicht vergessen hat.

Gin erhält eine geheimnisvolle Lieferung und dies führt dazu, dass sie mit Owen in die Vergangenheit eintaucht und von der Zeit ihrer Ausbildung und ihrem ersten, richtig tragischen Fall erzählt.

Gin ist 17 und bei weitem nicht so geduldig wie heute. Sie ist sehr von sich überzeugt und obwohl sie schon sehr gut ist, lässt sie sich dieses Mal doch blenden. Der neueste Fall ist ein Bauunternehmer, der für den Tod vieler Menschen verantwortlich ist, als eine Terrasse einstürzte.

Gin ist auch gefühlsmäßig involviert, denn die Zielperson scheint zusätzlich nicht gerade zimperlich mit seiner Tochter umzuspringen, was bei Gin alle roten Knöpfe drückt. Man taucht als Leser voll in den Fall ein und merkt recht schnell, dass es viele Ungereimtheiten gibt, doch Gin ist noch jung und auf diesem Auge blind. Das ist ein angenehmer Kontrast zu ihren sonstigen “Fällen”, bei denen sie einfach auf viele Jahre Erfahrung zurückgreifen kann.

Ich bin voll in den Fall eingetaucht und man fiebert nicht nur mit Gin bei ihrem Fall mit sondern erlebt auch ihre erste Verliebtheit mit Sebastian, ausgerechnet dem Sohn der Zielperson. Diese fand ich sehr süß, auch wenn es hier ebenfalls Anzeichen gibt, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

Wer mehr über Gin und ihre Vergangenheit erfahren will, sollte unbedingt zu Spinnenzeit greifen, ein tolles Buch!

4 Sterne Bewertung