Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Hunter ist ein Arum. Ein jahrhundertelanger Krieg hat die Lux und Arum zu erbitterten Feinden gemacht. Unter der Regierungsbehörde VM bekämpft Hunter die Lux doch sein neuester Auftrag führt ihn zu einer Menschenfrau. Serena muss beschützt werden. Hunter ist alles andere als begeistert von seinem Babysitterjob und auch die Gefühle für Serena verwirren ihn mehr und mehr.

Hunter ist ein Arum und hasst die Lux. Er arbeitet eher widerwillig für das Verteidigungsministerium, doch dadurch kann er ein recht angenehmes Leben führen und ist nicht auf der Abschussliste gelandet. Die Geschichte spielt parallel zu den Handungen der Obsidian Reihe. Man muss diese aber nicht unbedingt gelesen haben.

Serena ist Anfang 20 und versucht zu begreifen, wie ihr Leben so komplett aus den Fugen geraten konnte. Plötzlich ist ihre beste Freundin tot und sie erfährt von der Existens von Aliens und wird von diesen gejagt. Das erschüttert sie sehr, doch sie ist auch entschlossen, sich nicht unterkriegen zu lassen.

Da Hunter nicht viel von Menschen hält, prallen hier erstmal Welten aufeinander. Hunter verhält sich sehr arrogant und dominant, doch Serena gibt ihm auch recht gut Kontra.

Die Story steht alleine für sich, so dass die Haupthandlung zwar gestreift wird, der Fokus aber klar auf Hunters und Serenas Beziehung liegt und wie sich diese entwickelt. Die Entwicklung empfand ich als glaubhaft und schön beschrieben und man bekommt immer wieder Einblicke, wie Hunter selbst überrascht über seine Handlungen ist.

Dennoch fand ich diese Losgelöstheit von der Haupthandlung schade, denn so gab es durchaus auch Kämpfe und spannende Szenen, aber im Vergleich zur Hauptserie fehlt etwas die Handlungsklammer. Ein Wiedersehen gibt es mit Luc, der ja bekanntlich überall seine Finger im Spiel hat.

Für Obsidian Fans ist die Geschichte toll und ich fand es spannend, die Sichtweise der Arum einzunehmen, die man hauptsächlich als „die Bösen“ kennt. Hunters und Serena Lovestory fand ich gelungen, steht aber recht alleine für sich. Das ist für alle toll, die mal in die Welt von Obsidian reinschnuppern wollen!

4 Sterne Bewertung