Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Keralie ist eine geschickte Diebin und verdient sich so ihr Geld. Als sie einen Boten bestiehlt, hält sie eine sehr brisante Ware in den Händen: Erinnerungschips, welche die Erinnerungen an Ereignisse aufzeichnen. Sie wird unfreiwillig Zeuge, wie die vier herrschenden Königinnen Quadaras ermordet werden. Keralie gerät plötzlich ins Fadenkreuz der Hintermänner und versucht gleichzeitig diesen selbst eine Falle zu stellen

Four dead queens ist ein ungewöhnlicher Buchtitel, er passt aber wirklich perfekt. Man lernt als Leser Quadara kennen. Es ist in vier Quadranten aufgeteilt und jeder Quadrant wird von einer Königin regiert. Dabei hat sich jeder Quadrant auf etwas anderes spezialisiert, sei es technologischer Fortschritt oder Unterhaltung.

Keralie schlägt sich als Diebin durch. Zu ihren Eltern hat sie ein schwieriges Verhältnis und ist deswegen ihrem besten Freund gefolgt und hat sich dessen Diebesbande angeschlossen. Sie hat Freude am Nervenkitzel. Alles nimmt jedoch eine entscheidende Wendung als sie einen der offiziellen Boten bestiehlt.

Interessant fand ich die unterschiedlichen Perspektiven. Man nimmt als Leser mindestens einmal die Perspektive jeder der vier Königinnen ein und lernt sie so besser kennen. Sie müssen sich an gewissen Regeln halten, z.B. dürfen sie nach der Krönung den Palast nicht mehr verlassen und auch die Liebe ist ihnen untersagt.

Alle vier sind sehr unterschiedlich, wirken aber auf den ersten Blick sehr gesetzestreu, jedoch hat jede von ihnen Geheimnisse, die sie nicht preisgeben will und die der Handlung jedes Mal eine neue Perspektive auf die Geschehnisse geben. Diese spitzen sich immer mehr zu und werden immer mysteriöser.

Es gibt auch einige zeitliche Sprünge, die interessante Einblicke geliefert haben und die sehr gut in die Story eingeflochten sind und zum Glück überhaupt nicht verwirrend waren.

Im letzten Drittel habe ich einige kleinere Kritikpunkte und Dinge, die ich nicht ganz logisch fand. Aber insgesamt bietet die Geschichte gute und überraschende Unterhaltung!

Interessante Story mit überraschenden Wendungen. Der Titel „Four dead queens“ passt perfekt, hält jedoch noch eine Überraschung bereit. Keralie ist nicht die perfekte Heldin sondern bewegt sich oft am Rande der Legalität und darüber hinaus. Sie beweist aber auch Mut und Verstand und hat mir gut gefallen.

4 Sterne Bewertung