Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Alex Claremont-Diaz ist niemand Geringeres als der Sohn der amerikanischen Präsidentin. Er ist sehr beliebt und charismatisch, nur eine Person bringt ihn immer wieder zur Weißglut: Der britische Thronfolger Prinz Henry. Als es zur einer äußert peinlichen Situation kommt, müssen sich die beiden medienwirksam versöhnen und Alex muss plötzlich feststellen, dass es zwischen ihnen beiden ganz schön knistert…

Alex war mir von Anfang an supersympathisch. Er ist sehr charismatisch und deswegen wird er auch von den Medien geliebt. Er ist jedoch auch ehrgeizig, möchte selbst in die Politik gehen und Ungerechtigkeiten unterbinden.

Henry ist der britische Kronprinz und auf den ersten Blick eher in sich gekehrt. Alex hält ihn für verstockt und versnobt und hat sich seine Meinung schnell gebildet. Wie sehr er sich irrt, muss er selbst feststellen, als er Henry besser kennen lernt.

Die Liebesgeschichte hat mir total gut gefallen. Sie beginnt eher langsam und ist dann von Heimlichkeit geprägt, aber auch von tiefgründigen Gesprächen, ebenso aber auch von Witz und Charme.

Leider sitzt Trump im Moment auf dem Präsidentschaftsstuhl und keine engagierte geschiedene Politikerin, die texanische Wurzeln hat, sowie es in Royal Blue der Fall ist. Dennoch fand ich die Idee sehr charmant und sie ist hoffentlich ein Blick in die Zukunft und äquivalent zu Obama, der als erster dunkelhäutiger Präsident ein Zeichen gesetzt hat.

Mich hat Royal Blue total begeistert. Die Geschichte ist charmant, sie ist stellenweise ernst und lässt den Leser einen Blick auf den Politiksumpf werfen, der in Amerika herrscht aber auch auf die sehr starre, konservative englische Monarchie.

Alex, seine Schwester und die Tochter des Vizepräsidenten bilden das Trio infernale, das zusammenhält wie Pech und Schwefel und die eigentlich immer wieder etwas aushecken.

Eine tolle Lovestory, absolut charmant. Alex ist ein toller, witziger Charakter und Henry ergänzt ihn wunderbar. Der Weg der beiden ist sicherlich steinig, aber das Ende fand ich sehr gelungen und hoffentlich ein Wegweiser für die Zukunft.

4,5 Sterne