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Rezensionsexemplar, daher als Werbung zu kennzeichnen

Greta ist die Königin der Burg im Norden und liebt das eisige Wetter und den Schnee. Fast jede*r glaubt an die Schneekönigin, die über das Land wacht. Als das Wetter immer wärmer wird und ihr Sohn in große Gefahr gerät, beginnt Greta den beschwerlichen Weg den Berg herauf zur Schneekönigin. Denn sie ist überzeugt: Nur sie kann ihren Sohn noch retten.

Das Setting des Buches ist der kalte Norden, wo das Leben recht beschwerlich ist. Die Menschen sind es jedoch gewohnt und werden im Winter immer mit reichlich Vorräten aus der Stadt versorgt. Greta ist die Burgherrin und lebt hier zusammen mit ihrem Mann Kay und ihrem kleinen Sohn Unik.

Doch das Wetter wird immer wärmer und das Eis beginnt zu schmilzen. Der so wichtige Weg in die Stadt über den See ist nicht passierbar. Greta weiß nicht, was sie tun soll: Ist der Norden noch eine Heimat für alle, die ihr anvertraut wurden?

Die Geschichte braucht etwas, um Fahrt aufzunehmen. Man lernt Greta sehr gut kennen und andere Dorfbewohner*innen wie ihren Mann Kay und ihre Schwester Ida. Anfangs ist das einzige märchenhafte Element der Glaube an die Schneekönigin und das Lied, welches immer für sie gesungen wird.

Das ändert sich jedoch rasant, als Unik in große Gefahr gerät und Greta nur noch einen Ausweg sieht: Sie muss den beschwerlichen Weg zur Schneekönigin wagen und sich drei Prüfungen stellen. Diese sind sehr düster gestaltet und haben mich wirklich zum Gruseln gebracht.

Das Ende wirkt erst sehr rund, doch dann kommen noch mal zwei Twists, die mich wirklich überrascht haben.

Die Autorin präsentiert eine düstere Märchenadaption, die auf dem Märchen der Schneekönigin beruht. Die Geschichte braucht etwas, um in Gang zu kommen, wird dann aber herrlich düster und ist perfekt für kalte Tage auf der Couch geeignet.