Rezensionsexemplar, daher als Werbung zu kennzeichnen.

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Tycho ist eine lebenslustige junge Frau, die gerne feiern geht und dabei auch trinkt. Dass sie dabei übermenschliche Kräfte entwickelt, ahnt niemand. Dabei lernt sie auch die sympathische Grayson kennen und flirtet heftig mit ihr. Als sie jedoch mitten in eine Sekte gerät und mehr über ihre Kräfte erfährt, wird es gefährlich….

Anfangs lernt man Tycho kennen, die recht viel trinkt und dann zwielichtige Typen verprügelt. Ansonsten ist sie bis auf ihren Kindheitsfreund eher einsam. Sie fragt sich natürlich, woher ihre Kräfte kommen, doch da ihre Eltern tot sind, tappt sie völlig im Dunkeln genau wie der Lesende.

Die Geschichte nimmt eine große Wendung als Grayson in Tychos Leben tritt. Die beiden flirten heftig miteinander, doch Grayson verbirgt etwas, was Tychos Leben komplett auf den Kopf stellen wird.

Die Geschichte nimmt ab der Hälfte sehr viel Fahrt auf und besticht durch viele Wendungen. Die Geschichte war etwas crazy, aber zumindest absolut nicht vorhersehbar.

Ich hatte meine Probleme mit Tycho. Sie ist eine Frau mit Ecken und Kanten und absolut nicht die klassische Heldin, die man gewohnt ist. Das finde ich einerseits positiv, allerdings war sie mir auch nicht sooo sympathisch und ich konnte mich nicht so gut in sie hineinversetzen.

Hard Liquor fällt durch die Unvorhersehbarkeit der Geschichte auf. Der Protagonistin Tycho stand ich eher ambivalent gegenüber: Alkohol verleiht ihr übermenschliche Rechte, lässt sie aber auch verdrängen, wer sie ist und was sie verloren hat.