Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Als Prinzessin Elsa vom plötzlichen Tod ihrer Eltern erfährt, ist sie am Boden zerstört und ihre magischen Kräfte brechen einfach aus ihr heraus. Sie versucht diese zu unterdrücken, aber ausgerechnet am Tag der Krönung kommt es zur Katastrophe. Hoffnung geben ihr verschüttete Erinnerungen an ein kleines Mädchen, welches ihr so vertraut ist. Elsa weiß: Sie muss dieses Mädchen finden!

Ich liebe die Eiskönigin, deswegen habe ich mich wahnsinnig gefreut, dass es dazu ein Twisted Tale Buch geben wird! Der Anfang hat mir sehr gut gefallen. Man lernt Anna kennen, die in Harmon lebt und mit ihren Adoptiveltern in einer Bäckerei arbeitet. Sie hat für jeden ein nettes Wort übrig, aber sie sehnt sich nach der großen Stadt, sie sehnt sich nach Arendelle zu gehen!

Elsas Leben ist sehr ruhig und beschaulich. Sie bereitet sich auf ihre Aufgabe als Thronfolgerin vor. Als ihre Eltern so plötzlich versterben, fällt sie in ein tiefes Loch und ihre Eismagie bricht unkontrolliert hervor und sorgt für eine Katastrophe.

Bis jetzt waren die Twisted Tales immer basierend auf dem eigentlichen Märchen, es gab aber genügend Wendungen und Entwicklungen, um das eigentliche Märchen etwas zu verändern und ihm eine neue Richtung zu geben. Das ist leider bei „Elsas Suche“ fast gar nicht geschehen. Ab etwa dem ersten Drittel folgt die Handlung recht stringent dem klassischen Märchen der Eiskönigin und ich hätte mir hier neue Impulse gewünscht.

Wer jedoch die Eiskönigin liebt, und tief in das Märchen eintauchen will, der bekommt hier eine tolle Chance. Gut hat mir auch Annas Sicht auf die Ereignisse gefallen, sie kommt hier ebenfalls immer abwechselnd mit Elsa zu Wort.

Für alle Eisköniginnen Fans ist das Buch ein Muss. Es erzählt jedoch wirklich die klassische Geschichte der Eiskönigin etwas ausgeschmückt durch Einblicke von Anna und auch Elsa. Wendungen und neue Impulse, wie ich es eigentlich von anderen Twisted Tales Büchern kenne, gab es hier leider kaum, so dass ich einen halben Stern abziehe.