Das ist ein Lesexemplar und damit als Werbung zu kennzeichnen.

In Honey Springs ist der Name Programm, denn alles dreht sich um Honig und um Bienen. Nur Patrick Manning, der Besitzer des Coffeeshops, weigert sich, das umzusetzen. Damit ist er Madison ein Dorn im Auge, vor allem weil er ihr den Laden vor der Nase weggeschnappt hat, in dem sie eine Eisdiele eröffnen wollte. Doch Madison ist fest entschlossen, das zu ändern, auch wenn Patrick Manning eigentlich auch ganz süß ist.

Honey Springs ist eine wahnsinnig sympathische Stadt. Die Menschen helfen sich untereinander und sind verrückt nach Honig und lieben Bienen. Der Name der Stadt ist wirklich Programm. Das fand ich supersympathisch und habe mich direkt wohlgefühlt.

Madison arbeitet im Büro der Bürgermeisterin und träumt schon lange von einem eigenen Eiscafé. Sie möchte gerne die alten Zeiten aufleben lassen. Leider hat Patrick Manning ihr das einzige freie Ladenlokal weggeschnappt und schon allein deswegen kann Madison ihn nicht ausstehen.

Ich muss gestehen, dass ich am Anfang ein paar Probleme mit Madison hatte. Sie wirkte sehr verbissen, was ihre Gefühle rund um Patrick Manning angeht. Und dass sie selbst drei Jahre später noch sauer ist, kam mir etwas übertrieben vor. Außerdem wirkt sie ziemlich leichtfertig und man merkt schnell, dass die Leute der Stadt daran gewöhnt sind, dass Madison nichts wirklich durchzieht.

Patrick hingegen hat einen schweren Verlust erlitten und für ihn bedeutete Honey Springs einen dringend benötigten Neustart. Er findet Madison attraktiv und kann nicht verstehen, warum die Rothaarige ihn anscheinend so gar nicht ausstehen kann.

Zum Glück entwickelt sich die Geschichte dann auf amüsante Weise und Madison zeigt, was in ihr steckt. Sie entwickelt viel Ehrgeiz und möchte zeigen, dass sie das Zeug zur erfolgreichen Geschäftsfrau hat. Diese Entwicklung fand ich toll und ab dann wird sie mir auch richtig sympathisch.

Auch Patrick und Madison lernen sich besser kennen und langsam fangen dann auch an, die ersten Funken zu fliegen.

Das Hörbuch kann ich auch sehr empfehlen. Die Geschichte wird von Christiane Marx angenehm und mit den richtigen Betonungen vorgetragen.

Das Setting von Honey Springs habe ich geliebt. Und obwohl mir Madison am Anfang nicht so sympathisch war, entwickelt sie einen tollen Ehrgeiz und zeigt, was in ihr steckt. Die Liebesgeschichte ist eher dezent, aber ich mochte die ganze Geschichte doch sehr.