Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Rina wächst wohlbehütet auf der reichen Seite der Stadt auf, der Eastside. Sie sehnt sich nach einem Abenteuer, doch ein einschneidendes Erlebnis verändert alles für sie. Es zieht sie immer wieder nach Northside, wo die Gangs das Sagen haben. Sie verliebt sich in den Sänger Brynn und zieht als Alleycat durch die Straßen, um gegen das Verbrechen ein Zeichen zu setzen. Doch wer ist der geheimnisvolle Ash, der ebenfalls die Straßen unsicher macht?

Rina ist behütet aufgewachsen, doch ihr Leben zerfällt innerhalb kürzester Zeit zu einem Trümmerhaufen. Sie entscheidet sich etwas zu ändern und ihre Karatefähigkeiten sinnvoll einzusetzen. Sie ist häufiger im gefährlichen Stadtviertel Northside unterwegs, um dort zu patroullieren und bekommt den Kampfnamen Alleycat verpasst.

Während ich Rina noch recht nahbar fand, hatte ich mit den anderen Charakteren so meine Probleme. Brynn ist ein eher unerfolgreicher Sänger aus der Northside, aber durchaus talentiert. In ihn verliebt sich Rina, doch so richtig „greifen“ konnte ich ihn nicht. Er ist sarkastisch, teilweise etwas selbstverliebt und für ihn scheint die Musik an erster Stelle zu stehen. So richtig sympathisch fand ich ihn nicht.

Ebenfalls merkwürdig fand ich das Verhalten von Rinas Eltern. Sie lassen Rina nach einem schlimmen Ereignis im Stich, so würden sich meiner Meinung nach keine liebevollen Eltern verhalten. Ash ist ein Charakter, der recht spät und fast aus dem Nichts auftaucht. Für mich hat er nicht so recht in die Geschichte gepasst. Über ihn erfährt man ebenfalls so gut wie nichts.

Insgesamt sind schon immer mal wieder kleinere Entwicklungen passiert, aber der rote Faden in der Geschichte hat mir letztendlich gefehlt. Das Ende kommt völlig abrupt und ist sehr offen. Der Schreibstil ist eher unemotional und sehr geradlinig. Er hat es mir ebenfalls schwer gemacht, so richtig in die Geschichte einzutauchen.

Die Idee von Alleycat hat mir gut gefallen. Allerdings hatte ich mit der Umsetzung verschiedene Schwierigkeiten und so richtig warm geworden bin ich mit dem Großteil der Charaktere leider nicht.