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Ich habe das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen. Dies ist laut „die-medienanstalten“ schon Werbung, auch wenn es keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension hat.

 

Noemi ist entschlossen, ihr Leben zu opfern, um ihren Planeten Genesis vor der Erde zu schützen. Doch als sie in einer Raumschlacht verwickelt wird, trifft sie auf einen hochentwickelten Mesh, einen der menschenähnlichen Roboterwesen, die für die Erde kämpfen. Ein fast tödlicher Kampf zwischen den beiden endet in einem vorsichtigen Waffenstillstand…und in einer Mission, auf die beide sich begeben. Doch kann man einem Mesh, einem Roboter, trauen? Und wie viel „Mensch“ verbirgt sich in ihm?

Noemi ist ein Mensch und stammt von Genesis. Der Krieg mit der Erde währt schon lange, denn die Erde wird zunehmend unbewohnbar und die Menschen müssen auf andere Planeten ausweichen. Noemi ist eine sehr mutige Protagonistin, die auch ihr Leben für ihren Planeten opfern würde. Sie ist Waise und hat eine beste Freundin, die ihr am Herzen liegt.

Abel ist ein Mesh, ein hochentwickelter Roboter. Im Gegensatz zu anderen Robotern, die bestimmte Aufgaben wie kämpfen oder Krankenpflege erledigen ist er hochentwickelt. 30 Jahre eingeschlossen in einem Raumschiff haben etwas Unglaubliches geschafft. Es haben sich neuronale Verbindungen gebildet und Abel tut etwas, was noch kein Mesh vor ihm getan hat: Er träumt.  Doch sein wichtigstes Ziel hat er immer vor Augen. Er will zu seinem Schöpfer, einen hochdekorierten Wissenschaftler, zurückkehren.

Noemi und Abel sind Feinde, doch aus ihnen wird eine Zweckgemeinschaft, aus der eine vorsichtige Freundschaft erwächst. Denn Noemi und Abel begeben sich auf eine wichtige Mission um Genesis zu retten und eine Waffe zu finden, die das Tor zwischen den Welten verschließen kann. Das führt sie und damit auch die Leser zu den verschiedensten Planeten und ich habe diese Reise sehr genossen. Natürlich geraten sie mehr als einmal in brenzlige Situationen und müssen kämpfen. Abels Entwicklung während der Reise hat mich dabei am meisten beeindruckt.

Constellation Gegen alle Sterne ist ein Weltraumabenteuer, aber auch eine Dystopie, denn die Erde wurde zugrunde gerichtet und die Menschen suchen verzweifelt nach neuen Möglichkeiten, sich anzusiedeln.

4,5 Sterne