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Jules ist privilegiert aufgewachsen und hat sich schon jetzt mit 17 einen Platz in Oxford gesichert. Amelia kämpft für ihre kleine Schwester und sich ums nackte Überleben und hat deswegen schon früh mit dem Plündern angefangen. Ihre neueste Mission hat sie auf den fremden Planeten Gaia geführt, wo eine technologisch hochenwickelte Rasse ihre Spuren hinterlassen hat. Als Gaia und Jules aufeinander treffen, befinden sich beide in einer verzweifelten Lage und es ist klar, dass sie nur gemeinsam überleben können…

Amelia, kurz Mia genannt, kämpft sich mit ihren 16 Jahren durchs Leben. Sie plündert und verkauft die Dinge dann halbwegs gewinnbringend, um für sich und ihre kleine Schwester zu sorgen. Ihre neueste Mission hat sie auf den fremden Planeten Gaia geführt, wo sie zusammen mit einem völlig Fremden gerade so einer brenzligen Situation entkommen. Und so lernt sie Jules kennen, der absolut verkopft und hochintelligent ist, aber vom Überleben so gar keine Ahnung hat.

Mia ist auf jeden Fall eine starkte Protagonistin, die ihre Schwester Evie über alles liebt. Sie tut alles, was sie muss, um zu überleben und kann Jules idealistische Sichtweise bezüglich der Erforschung der fremden Spezies nicht verstehen. Jules wiederum kommt ganz nach seinem Vater und hat sich ganz der Forschung verschrieben. Außerdem will er den guten Ruf seines Vaters wiederherstellen.

Die beiden sind sehr unterschiedlich, ergänzen sich aber gut und raufen sich zusammen. Dabei „hilft“ es auch, dass sie viele brenzlige Situationen meistern müssen, in der es manchmal mehr als knapp zugeht. Es erwachen auch zarte Gefühle zwischen den beide, sie haben aber nicht wirklich Zeit, sie zu erforschen.

Ich hatte mir glaube ich ein bisschen was anderes vorgestellt, irgendwie science-fiction mäßiger. Ein Großteil der Geschichte spielt in einem Tempel auf dem Planeten Gaia. Dort müssen Jules und Mia gefährliche Rätsel lösen. Das hat mich ziemlich an Indiana Jones erinnert, ich habe mich aber nicht unbedingt wie auf einem fremden Planeten gefühlt.

Das Ende ist sehr actionreich und das Ende ist vollkommen offen, nachdem eine überraschende Wendung enthüllt wurde.

Undying spielt zwar auf einem fremden Planeten, ist für mich aber eher eine Abenteuergeschichte. Gerade die Zeit im Tempel war für mich etwas langgezogen.