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Rezensionsexemplar, daher als Werbung zu kennzeichnen

Sayeh fristet ihr Leben seit fünf Jahren in einem düsteren Gefängnis mitten im Fels. Ihr Leben als Prinzessin der Schatten ist nur noch ein ferner Traum seitdem ihre Mutter die anderen Elemente angegriffen und einen schrecklichen Krieg entfesselt hat. Doch dann wird sie befreit. Sie hat 60 Tage Zeit, um ihr Element, den Schatten heraufzubeschwören und so wieder den dringend benötigten Schatten über das Land zu bringen. Wenn sie diese Wiedergutmachung leistet, darf sie in ihr Reich zurückkehren. Doch Sayehs Schatten sind ihr schon lange entglitten….

Sayeh ist gezeichnet: Ihre Mutter hat einen schrecklichen Krieg entfesselt und Leid über alle Länder gebracht. Sie kann dieses Bild nicht mit ihrer liebevollen Mutter in Verbindung bringen und wird selbst von Zweifeln geplant: Ist es vielleicht ihr Element, der Schatten, der das Böse hinauf beschwört?

Doch nun wird dieser Schatten dringend benötigt, denn alle Reiche brauchen leiden unter Hitze und Dürre und nur Sayehs Element kann Linderung bringen. Der einzige, der ihr immer wieder Mut macht, ist der Sohn des Wasserelements, Avan. Er versucht ihr klar zu machen, dass kein Element perse böse ist.

Ich muss sagen, dass mir Sayeh zu lange in ihrer unterwürfigen Rolle und ihren Schuldgefühlen verharrt. Sie wird nicht selbst aktiv, selbst als klar wird, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht. Hier hätte ich mir viel früher eine Wandlung von ihrer Seite gewünscht.

Die Handlung plätschert teilweise etwas dahin und dadurch, dass Sayeh sich ebenfalls nur sehr langsam weiter entwickelt, fehlte es an Spannung. Gut gefallen hat mir die Tochter des Erdelements, Gaia. Sie ist sehr forsch und nimmt kein Blatt vor den Mund, sie ist aber auch sehr liebevoll. Die Liebesgeschichte ist sehr dezent im Hintergrund gehalten.

Die Welt der Elemente fand ich recht interessant gestaltet, leider fand ich Sayeh doch sehr inaktiv. Sie akzeptiert ihr Schicksal sehr lange ohne zu kämpfen und auch der Rest der Handlung schreitet eher langsam voran.