Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Rakel ist eine Dienerin der Dufthüterin. Sie erlebt die Katastrophe am Blütenmond hautnah mit und findet den leblosen Thronfolger des Reiches in den brennenden Gärten. Sofort wird sie zur Hauptverdächtigen. Sie flieht, um ein Heilmittel zu finden. Dabei wird sie von Ash, dem Leibwächter des Prinzen, begleitet, der seine eigenen Geheimnisse mit sich trägt…

Mir hat der Klappentext gut gefallen und deswegen war ich sehr neugierig auf das Buch. Der Beginn hat mir gut gefallen. Man lernt Rakel kennen. Sie kümmert sich aufopferungsvoll um ihren schwer kranken Vater und fasst einen verzweifelten Plan, um an das benötigte Geld zu kommen, um ihren Vater zu helfen. Dabei will sie ihr Talent für Düfte nutzen. Doch der Plan geht vollkommen schief.

Parallel lernt man Nissan, den Thronfolger, und seinen Leibwächter Ash kennen. Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft. Nissan, der sehr behütet im Palast aufgewachsen ist, bekommt den Auftrag zum Blütenmond der Ernte der berühmten Dakkaiblume beizuwohnen.

Dieser erste Teil der Geschichte hat mir gut gefallen. Dann nimmt die Geschichte eine Wendung. Plötzlich befindet sich Rakel mit Ash auf der Flucht und muss sich auf eine gefährliche Reise begeben, um ein Heilmittel zu finden.

Dieser Part der Geschichte hat mich nicht richtig begeistern können. Es gibt viele fantastische Dinge, diese bleiben jedoch recht vage und ungreifbar. Insgesamt zieht sich diese Reise doch sehr und nimmt einen großen Teil des Buches ein.

Titel und der Klappentext suggerieren, dass das Thema Duft sehr im Vordergrund steht. Leider war dies nur bedingt der Fall, ich hatte hier einfach eine andere Erwartungshaltung. Die Geschichte selbst endet mit einem Cliffhanger.

Der Beginn von Shadowscent war spannend und Rakel und Ash waren mir gleich sympathisch. Leider setzt sich das nicht fort. Im zweiten Part begeben sich Rakel und Ash auf eine eigentlich sehr gefährliche Reise, die mich jedoch gar nicht fesseln konnte.