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2123 – Milla hat auf einem Raumschiff als Ärztin angeheuert mit dem Ziel sich abzusetzen, um ihren schwer verletzten Bruder zu retten. Auf der Flucht vor der Galaktischen Union bekommt sie unerwartete Hilfe von einem RIX, einem genetisch modifizierten Supersoldaten.

Ich kenne Kristina Günak schon aus anderen Genre und ihr Schreibstil gefällt mir auch hier sehr gut. Er ist flüssig und gut zu lesen und man taucht schön in die Geschichte hinein.

Milla ist Ärztin und obwohl inzwischen viel durch KIs und Roboter übernommen wird, glaubt Milla an den menschlichen Aspekt bei der Behandlung und geht in ihrem Beruf als Ärztin völlig auf. Dass sie ihre Crew im Stich lassen muss, um ihren schwerkranken Bruder zu retten, trifft sie sehr. Ich fand Milla mutig und man merkt einfach, dass sie ihr Herz am rechten Fleck hat.

Der RIX ist ein Mensch, der mit sehr viel Technik modifiziert und stärker gemacht wurde. Sie beschützen die Menschheit schon viele Jahre vor drohenden Gefahren, doch um sie ranken sich auch viele Geheimnisse.

In der Geschichte werden einige interessante Aspekte angesprochen. Was bedeutet Familie? Was kann Freundschaft bewirken? Und es geht darum, über sich selbst hinauszuwachen und neue Dinge zu erkunden.

Dennoch habe ich auch ein paar Kritikpunkte. Das Ende kam völlig abrupt. Ich war noch mitten im Leseflow und musste wirklich prüfen, ob ich nichts überblättert habe. Jetzt wo ich die Gesamtgeschichte kenne, wäre es mir lieber gewesen, den ersten Part etwas zu straffen, dafür aber nach hinten hinaus mehr Story zu entwickeln, denn auf der Artemis war für mich auf jeden Fall der spannendere Part.

Sehr flüssig zu lesendes Science Fiction Abenteuer mit einigen kleinen Kritikpunkten. Die Charaktere waren sehr stark und sympathisch, dafür ein großes Lob.

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