Kostenloses Exemplar, damit automatisch laut „die-medienanstalten“ Werbung. Dies hat keinen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension.

Der kleine Ort Heaven´s End ist berühmt-berüchtigt für seine Geister und einen bösen Magier, der hier lebte. Die 15-Jährige Jojo lebt mit ihrer Familie hier und für Jojo ist es ganz normal, dass vier Geister bei ihr ein und aus gehen. Ihre Vorfahren sind zwar manchmal nervig, meinen es aber immer gut.

Wirklich an Geister glaubt sonst niemand in Heaven`s End, schon gar nicht Schulschwarm Zack, der zukünftige Earl. Dummerweise findet auch Jojo ihn ziemlich anziehend, auch wenn er sie kaum eines Blickes würdigt. Merkwürdige Ereignisse gehen im Ort vor und Jojo fragt sich, ob die Geister nun doch verrückt spielen?

Jojo fand ich einfach nur super! Sie ist ein bisschen schräg, arbeitet für die Schülerzeitung und hat ein großes Herz für Tiere. Das mag u.a. an ihren beiden Geister-Wieseln liegen, die sie überall hin begleiten und die ich schon ziemlich lustig fand. Ihr bester Freund Bennie ist schwul und hat ein Auge auf Zack, den Schulschwarm, geworfen. Das gibt auch Jojo einen hervorragenden Vorwand, ihn sich immer mal wieder genauer anzuschauen. Da sein Vater Fuchsjagden veranstaltet, ist er bei ihr nämlich offiziell unten durch.

Da die ganze Familie Geister sehen kann (außer dem Vater) ist für die ganze Familie das Leben mit Geistern völlig normal. Die vier Geister stammen alle aus der Verwandtschaft, aber aus unterschiedlichsten Jahrhunderten und mit interessanten Ansichten.

Die Geschichte bekommt einen mystischen Touch als sich merkwürdige Ereignisse häufen. Es scheint fast so, als ob an der Legende des Fluchs und des bösen Magiers doch etwas dran ist und Jojo befindet sich plötzlich mitten drin. Zudem scheint ihre Mutter ihr auch einiges zu verheimlichen, was es nicht einfacher für Jojo macht.

Die Geschichte ist einfach wahnsinnig charmant. Kim Kestner hat hier sehr liebevolle Charaktere geschaffen, die einem total ans Herz wachsen. Die Handlung ist abwechslungsreich und überraschend. Kleiner Kritikpunkt: Der „Sieg“ über den Bösewicht ging mir dann doch etwas zu schnell, ich glaube aber auch nicht, dass dieser endgültig ist.

Eine wahnsinnig charmante Geistergeschichte mit sympathischen, gut greifbaren Charakteren, die mir beim Lesen einfach Spaß gemacht hat! Ich habe die Geschichte in zwei Tagen „inhaliert“.

4,5 Sterne