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„Freunde mit gewissen Vorzügen“? Das sind Libby und Matt leider nicht!

Libby und Matt sind schon jahrelang beste Freunde, sehr zu Libbys Bedauern, denn sie hat schon länger heftige Gefühle für Matt. Leider scheint er diese nicht zu erwidern. Doch eine Pilotin und ein Profisporter? Libby, die sich nach einer Familie sehnt, glaubt nicht, dass das funktionieren kann. Die sexuelle Frustration steigt…und Libby fängt ernsthaft über das Konzept „Freunde mit gewissen Vorzügen“ nachzudenken…

Libby will Sex! Ihre Gefühle für ihren besten Freund Matt hindern sie daran, sich endlich einen festen Freund zu suchen oder sich nur auf einen One Night Stand einzulassen.

Dabei ist die selbstbewusste Pilotin sonst überhaupt nicht auf den Mund gefallen und weiß, was sie im Leben will. Sie möchte beruflich erfolgreich sein und eine Familie haben. Libby ist 34 und damit eine gestandene Frau mitten aus dem Leben und ich fand sie sehr sympathisch.

Matt sitzt nun seit Jahren als Ersatzspieler bei seiner Rugbymannschaft auf der Bank. Der stille Druck seines Vaters, den er nicht hinter sich lassen kann, hindert ihn daran, richtig durchzustarten. Doch dann kommt unverhofft seine Chance, die er um jeden Preis nutzen will. Gleichzeitig verdreht ihm seine beste Freundin Libby plötzlich den Kopf, als sie nackt vor ihm aus der Badewanne steigt und er beginnt, sie in einem anderen Licht zu sehen.

Mit Matt habe ich mich etwas schwer getan. So ganz konnte ich seine Probleme nicht nachvollziehen. Er behindert sich fast durchgängig selbst ohne dass man greifen kann, woran es genau liegt. Man erfährt, dass sein Vater eine entscheidende Rolle spielt, aber mit 28 sollte man das auch hinter sich lassen können.

Bis zum romantischen Glück dauert es leider ziemlich lang, denn bis Matt tatsächlich realisiert, was ihm Libby bedeutet, ist es fast zu spät. Die Auflösung war für mich ebenfalls nicht ganz rund, denn die Probleme, die beide vorher sehen und die gegen eine Beziehung sprechen, sind immer noch da. Und ich finde sie ziemlich kritisch für eine Beziehung. Das wurde mir zu schnell abgehakt.

„Lass uns spielen“ verspricht vom Titel eine lockere amüsante Geschichte. Diese Szenen gab es durchaus, aber die Geschichte war düsterer als gedacht und die Auflösung für mich nicht ganz rund.