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Harper ist Studentin und verbringt all ihre Zeit mit ihrem Studium und ihrer Familie. Ihr kleiner Bruder Ben ist Autist und benötigt all ihre Aufmerksamkeit. Als Harper an der Uni Asher kennenlernt, stellt er ihre Welt ziemlich auf den Kopf. Doch für einen harmlosen Flirt hat Harper eigentlich keine Zeit…

Harper ist ein sehr pflichtbewusster Mensch. Zusammen mit ihrer Mutter kümmert sie sich rund um die Uhr um ihren autistischen Bruder Ben. Das Studium geht sie ebenfalls sehr pflichtbewusst an, denn sie möchte ihre Mutter weiterhin unterstützen.

Asher hat schon einiges durchmachen müssen in seinem Leben. Nun will er nur noch das Unileben genießen und Zeit mit seinen Freunden verbringen, die wie Familie für ihn sind.

Ich mochte beide Protagonisten sehr. Aber mein Herz wirklich erobert hat der kleine Ben. Ich finde, die Autorin hat hier einen sehr authentischen Einblick in das Leben eines Autisten gegeben. Alles, was außerhalb seiner Routine liegt, regt ihn auf, sogar das falsche Frühstück. Dennoch merkt man an kleinen Gesten, wie sehr auch Ben seine Familie liebt.

Die Liebesgeschichte ist von Hochs und Tiefs geprägt. Harper möchte nicht gleich etwas über ihre schwierigen Familienverhältnisse erzählen und auch Ashton hat ein schwieriges Verhältnis zu seiner Familie, welches jedoch die frisch Verliebten belastet.

Eine schöne Liebesgeschichte, die für mich vor allem durch den kleinen Ben punktet. Als Autist hat er es nicht leicht, aber auch die Familie muss ihr komplettes Leben auf ihn abstimmen. Die Einblicke, die uns die Autorin hier gibt, fand ich sehr emotional und lebensnah.

4 Sterne Bewertung