Ihr Lieben,

ich stand gestern vor meinem (sehr vollen) Bücherregal und habe angefangen zu grübeln, denn es herrscht…ein Platzproblem, welche Überraschung! 🙂
Und so denkt man mal wieder übers Ausmisten nach und was man wirklich behalten möchte. 
Da sind die Lieblingsserien, die teilweise noch fortgeführt werden (z.B. die Psy Changeling Serie von Nalini Singh), aber genau so finden sich Serien, die schon lange abgeschlossen sind im Regal (z.B. die Ghostwalker von Michelle Raven)
Und ich bemerke etwas Erschreckendes, wenn ich mir meine Bücher anschaue: Mein Bücherregal veraltet!

Es stehen sehr viele ältere Bücher im Schrank, aber im Verhältnis eher wenige Neue, weil ich diese vertausche, verschenke oder verkaufe. Und seien wir unter uns Buchwürmern mal ehrlich: 

Wie viele Bücher lest ihr WIRKLICH noch mal? Wie oft macht ihr einen Re-Read?

Ich in den letzten paar Jahren genau NIE einen Re-Read. (Auch wenn es viele Bücher verdient hätten).
Doch spiegeln die älteren Bücher im Regal überhaupt noch meinen Lesegeschmack wieder?
Ein kritischer Blick in mein erstes Buchregal offenbarte z.B. sehr viele Bücher von Christine Feehan und ihren Karpathianern, wo die Männer doch immer sehr wunderbar dominant sind. Damals fand ich das toll, inzwischen geht mir das größtenteils auf die Nerven und ich habe die Serie radikal ausgemistet.
Doch ich bin auch über die Bücher von Anne Bishop Sebastian und Belladonna gestolpert und habe mich erinnert, wie sehr ich die Bücher geliebt habe. Sie blieben erst mal im Regal, doch eine kleine Stimme hat sich gefragt: Wenn du die Bücher jetzt noch mal liest, wärst du genau so begeistert?
Wie handhabt ihr das denn? Liebt ihr Eure „Lieblingsbücher“ von vor ein paar Jahren noch genau so wie damals?