Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mir über das Thema Happy Ends speziell in Liebesgeschichten Gedanken gemacht. Ich habe ja nun unzählige davon verschlungen und ja, ich gebe es zu: ich bin ein Happy End Fan 🙂 

Warum ist das Happy End so wichtig?

Ich lese Liebesgeschichten so wahnsinnig gern, weil ich eine kleine Romantikerin bin. Und ja, als klassische Romantikerin glaube ich auch an Happy Ends und finde irgendwie, dass das dazu gehört. Denn was ist es denn für eine Liebesgeschichte, wenn sie sich am Ende nicht kriegen?!!? Oder noch schlimmer: einer stirbt?


Und ja ich gebe es zu, ich mache um Bücher einen großen Bogen, von denen ich entweder lese, dass sie kein Happy End haben oder von denen ich es schlichtweg glaube. 
Eine Krankheitsgeschichte, in der jemand eine tödliche Krankheit z.B. Krebs bekommt? –> Geht für mich leider gar nicht! Also habe ich z.B. „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ nicht gelesen. Ich muss gestehen, dass ich schon mehrmals persönlich im Familien und Freundesumfeld mit der Krankheit zu tun hatte und ja, das ist sicherlich auch ein Grund, warum ich kein Buch darüber lesen möchte. (Falls es ein Happy End gibt, könnt ihr mir das gerne posten 😉)

Ach ja Happy Ends finde ich toll, weil es im Leben manchmal eben nicht so gut läuft. Dass muss nicht gleich so krass sein, wie z.B. eine schlimme Krankheit sondern einfach nur viel Stress sei es privat oder beruflich. Da hilft es mir, eine schöne Liebesgeschichte zu lesen, einfach um abzuschalten. 

Ist das denn nicht oberflächlich?

Nun ja, Liebesgeschichten sind glaube ich generell nicht mit Klassikern wie Goethe oder tiefgehender Literatur wie Dostojewski zu vergleichen. Ich lese Lovestories zur Unterhaltung und weil ich einfach mal abtauchen möchte. Ich habe nichts gegen Klassiker oder andere Literatur und jeder soll einfach lesen, was er möchte. Das finde ich nicht oberflächlich, schließlich gibt es genug Leute, die mal ein Buch im Jahr lesen und das war`s. Klischees finde ich sowieso immer doof 😉

Wenn das Happy End einfach nicht passt…. 

Doch was ist, wenn das mit dem Happy End so gar nicht zur Story passt? Ja, das ist blöd 😉 Es gibt tatsächlich eine Story, die kein richtiges Happy End hat, wo ich das Ende aber absolut passend fand…Wer kennt Dark Canopy & Dark Destiny von Jennifer Benkau? Ja, da wäre so ein fluffiges Happy End einfach so gar nicht passend. Wo ich ja Rotz und Wasser geheult habe, war der Film Pearl Harbour. Das war schon ziemlich grenzwertig, auch wenn da das Ende bittersüß war. 

Wie wichtig ist Euch ein Happy End? Kennt ihr Storys, wo ein Happy End so gar nicht gepasst hätte?