Cover: egmont Lyx

Madison McKinley kennen Leser des ersten Teils „Schatten der Angst“ noch als Logans
energiegeladene Schwester. Dieser 2. Teil kann gelesen werden ohne dass man den ersten Teil kennt, aber sicher ist der Lesespaß etwas größer, wenn man die Bücher in der Reihenfolge liest.

Zum Inhalt:
Diesmal gerät Madison in Schwierigkeiten, denn
ein Fremder beobachtet ihr Haus und sie fühlt sich immer unwohler. Die
Polizei hat die Nase voll von ihr, da sie nie Beweise für das Stalking
finden konnte. Pierce, ein FBI-Agent, der mit Madison eine Weile
zusammen war, ist alles andere als erfreut, als sein Freund Logan ihn
bittet, mal bei Madison vorbei zu schauen. Und gerät prompt mitten in
eine Verfolgungsjagd hinein, als Madison den Stalker verfolgt und das
Ganze selbst in die Hand nehmen möchte.
Der Stalker kann entkommen,
doch nun ist Pierce umso entschlossener herauszufinden, was hinter dem
Ganzen steckt. Doch Madison scheint Geheimnisse vor ihm zu haben und
dass sie den Stalker für ihren toten Ex-Mann hält, kommt Pierce auch
verdächtig vor…

Meine Meinung:
Diesen 2. Teil der Reihe fand ich noch
spannender als den Teil um Logan und Amanda. Der Titel „Ich sehe was,
was du nicht siehst“ ist sehr passend, denn tatsächlich wird Madison als
diejenige hingestellt, die sich Sachen einbildet. Als sie
computergeschriebene Drohbriefe erhält, geht die Polizei sogar so weit
zu glauben, dass sie es selbst war. Nur Pierce scheint an ihrer Seite zu
stehen, obwohl auch er merkt, dass sie etwas verbirgt.

Madison
ist als Person nicht einfach, denn sie ist sehr impulsiv und regt sich
sehr schnell auf. Pierce findet ihre Art jedoch süß und nimmt ihre
Ausraster gelassen hin. Als Leser fragt man sich jedoch schon manchmal,
ob sich eine erwachsene Frau nicht manchmal etwas zurücknehmen kann 😉
Die
Beziehung der beiden ist anfangs nicht existent, da Madison Pierce
verlassen hat, angeblich weil sie ihre Freiheit wollte. Doch auch da hat
Madison etwas geschwindelt, wie sich mit der Zeit herausstellt.

Der
Romantic Suspense wartet mit sehr vielen Wendungen auf, bei denen
Madison immer schlechter und unglaubwürdiger da steht und ich war total
gefangen in der Handlung. Ob die Gründe, warum Madison zumindest später
Pierce nicht die volle Wahrheit erzählt, so gerechtfertigt sind, steht
auf einem anderen Blatt. Das fand ich nämlich nicht unbedingt.

Fazit: Ein toller sehr spannender Romantic Suspense, der mir noch besser gefallen hat, als der erste Teil. 

Vielen Dank an den Egmont Lyx Verlag und Amazon Vine für das Rezensionsexemplar!

Die Serie:
Schatten der Angst
Ich sehe was, was du nicht siehst 

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