Erschienen: Februar 2018
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 978-3-7855-8886-4
Buch: 19,95 EUR
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Der Schattencode ist ein Rätsel, welches die Geschwister Morningstar hinterlassen haben. Sie waren geniale Architekten und Erfinder und haben viele Gebäude in New York erbaut.

150 Jahre später drohen die Zwillinge Tess und Theo ihr Zuhause an einen Investor zu verlieren. Ihre einzige Chance: Die Entschlüsselung des Schattencodes!

Ich war sehr gespannt auf die Chroniken von York und tatsächlich ist schon das New York im Buch so ganz anders, als das, wie wir es kennen. Wundersame Erfindungen, wie ein Fahrstuhl, der quer durchs Gebäude in alle Richtungen fährt, dominieren das Bild und die Zwillinge Tess und Theo sind zwei sympathische Protagonisten, die für ihr Alter verdammt schlau sind.


Tess ist sehr intelligent, aber jemand, die immer das Schlimmste annimmt, „verkatastrophiert“, wie ihr Bruder dann sagt. Theo ist ebenfalls sehr schlau und baut wahnsinnig gerne Gebäude nach und hat dafür sogar schon einen Preis gewonnen. Die beiden zusammen sind ein gutes Team und als der Verlust ihres Zuhauses droht, beschließen sie, zusammen mit Jamie, ihrem Nachbarn, den Schattencode zu entschlüsseln.

Ich fand die Erfindungen und Rätsel der Morningstar Geschwister sehr spannend. Allerdings waren sie für mich manchmal auch so abstrakt, dass sie relativ ungreifbar blieben, z.B. die „Schaffner“ in den Zügen, wo nicht klar wird, ob es Erfindungen der Morningstars sind oder nicht. Auch das zwei Dreizehnjährige den Code entschlüsseln, den 150 Jahre niemand gelöst hat, war für mich ein Problem. Die Autorin versucht das zwar aufzufangen, in dem sie sagt, dass der Code auf „den Richtigen“ gewartet hat, aber so ganz überzeugt hat mich das nicht.

Das Ende ist ein Cliffhanger, der mich ziemlich in der Luft hat hängen lassen. Hier hätte ich mir zumindest einen vorläufigen Abschluss gewünscht. Sehr interessant fand ich dafür den Rückblick in die Zeit der Morningstars. Das greift die Autorin am Ende auch nochmal auf.

Chroniken von York hat mich gut unterhalten und ich habe versucht, so gut es geht, mitzurätseln. Dennoch haben mich einige Punkte nicht ganz überzeugt.