Cover: Lyx

Erschienen: Mai 2017
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 467 Seiten
ISBN: 978-3-7363-0445-1
Buch: 12,00 EUR
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Sawyer ist taff und lässt niemanden nah an sich heran. Für ihr Abschlussprojekt braucht sie noch ein passendes Fotoobjekt und stolpert über den nerdigen Isaac. Dieser ist schüchtern, trägt seltsame Klamotten und entspricht so gar nicht dem Typ Mann, den Sawyer sonst datet. Doch je mehr Zeit sie mit Isaac verbringt, desto mehr scheint er ihre harte Schale zu durchdringen…
Sawyer hat man schon im Vorgängerband kennen gelernt. Da mochte ich sie schon wahnsinnig gerne, denn sie ist so herrlich unangepasst und taff. Sie hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und sagt jedem ins Gesicht, was sie von ihm hält. Dass diese harte Schale mühsam antrainiert wurde, erfährt man jedoch erst nach und nach. Ihre größte Leidenschaft ist das Fotografieren.
Isaac ist ein absoluter Familienmensch und ziemlich nerdig unterwegs. Er trägt auch gerne mal Fliege und ist ein Genie bei Reparaturen aller Art. Und er ist wahnsinnig schüchtern.
Sawyer ist begeistert von Isaac, denn er bietet ihr die Möglichkeit eines tollen Fotoprojekts „vom Nerd zum Bad Boy“. Was ich bei Mona Kasten toll finde, ist die natürliche Charakterentwicklung. Erst einmal macht Isaac eine Wandlung durch. Je mehr Zeit er mit Sawyer verbringt, desto selbstbewusster wird er, bleibt aber trotzdem im Herzen noch derselbe gutherzige Familienmensch.
Doch auch Sawyer ist wie eine Wundertüte. Sie hat so einiges durchmachen müssen und lässt deswegen niemanden an sich heran. Ich fand es faszinierend, wie Isaac langsam die Schale rund um Sawyer knackt, was jedoch auch Unsicherheiten bei ihr wach ruft, denn durch Gefühle wird man verletzlich.
Doch nichts geschieht ohne dass alte Wunden aufgerissen werden. Und so kommt es zu einigen Konflikten. Ich muss sagen, dass ich so einige Tränen verdrückt habe, weil Mona Kasten es einfach geschafft hat, mich total zu packen.
Feel again ist ein wahnsinnig toller New Adult, in dem die Autorin es schafft, glaubhaft eine wahnsinnig natürliche Charakterentwicklung zu vermitteln und dabei eine schmerzhaft-schöne Liebesgeschichte erzählt.