Cover: Dressler

Erschienen: Februar 2017
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 464
Buch: 18,99 EUR
ISBN: 978-3-8371-3636-4 
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Jess will in ihrem Sommerurlaub einfach nur entspannen und fährt mit ihrer besten Freundin ins Sommercamp. Doch dann trifft sie ausgerechnet den gutaussehenden Cayden und glaubt, ihn schon mal getroffen zu haben. Sie ahnt nicht, dass Cayden ein Göttersohn ist, der eine besondere Abmachung mit Zeus hat. Nur wenn er ein Mädchen findet, das ihm widersteht, gewährt Zeus ihm seinen sehnlichsten Wunsch: endlich sterblich zu sein. 

Ich persönlich finde das Cover wirklich schön und mag die verschiedenen Farben und den leichten Glanzlook. Ich war sehr gespannt, was Marah Woolf aus der Trilogie macht und wie sie das erste Band gestaltet.


Jess selbst hat es alles andere als leicht im Leben. Als ihr Vater die Familie verließ, geht es auch finanziell bergab und die Mutter von Jess kommt nicht darüber hinweg. So freut sich Jess umso mehr auf das Sommercamp um abzuschalten.

Von Cayden erfährt man von Anfang an, dass er ein Gott ist und mit Zeus eine besondere Abmachung. Ich fand die Einblicke, welche die Autorin in die griechische Götterwelt gibt, interessant und Marah hat sich dabei auch auf Geschichten bezogen, die eher unbekannter sind.

Dennoch konnte mich Götterfunke nicht vollends begeistern. Es ist wirklich ein absolut klassisches Jugendbuch, welches man so oder so ähnlich von der Grundstory schon mehrmals gelesen hat. Das fand ich ein bisschen schade. „Liebe mich nicht“ ist übrigens tatsächlich das Motto, denn Caydens sehnlichster Wunsch erfüllt sich nur, wenn das Mädchen, welches erwählt wird, sich nicht in ihn verliebt.

So verhält sich Cayden Jess gegenüber sehr ambivalent, ist mal besorgt und nett zu ihr und stößt sie dann in der nächsten Situation wieder von sich. Das fand ich auf Dauer etwas anstrengend und nervig.
Interessant fand ich die Nebencharakere. Apoll hat mir besonders gut gefallen als Gott der Heilkunst, aber es gibt auch die typische Zicke im Sommercamp und eine beste Freundin, die plötzlich eine ganz andere Seite zeigt.

Götterfunke „Liebe mich nicht“ ist ein solider Auftakt, der mich jedoch noch nicht vollends begeistern konnte. Dennoch bin ich gespannt, wie die Autorin die Geschichte weiter spinnt.