Cover: Carlsen

Genre: Science Fiction, Action, Abenteuer
Dauer: 114 Minuten

Ausnahmsweise gibt es mal eine Filmrezension von mir! Ich war nämlich am Wochenende mit einer Freundin in Maze Runner Die Auserwählten, der Verfilmung von James Dashner. Diesmal hatte ich das Buch auch nicht gelesen und bin sozusagen vollkommen jungfräulich in den Film gegangen 🙂

Eine Lichtung, ein Wald und ein Betonwall, der das ganze Areal versiegelt – das ist die neue Welt von Thomas. Wie andere Jugendliche auch, die seit Jahren hier festsitzen, weiß auch er nicht, wie er hierher kam, warum er hier gefangen gehalten wird. Einen Ausweg scheint nur ein riesiges Labyrinth hinter dem Wall zu bieten. Alle Versuche von Läufern, die diesen Irrgarten täglich erforschen, scheiterten. Doch Thomas wird zum Hoffnungsträger, als er sich den tödlichen Kreaturen, die nachts das Labyrinth durchstreifen, stellt.

Der Hauptdarsteller ist Dylan O`Brien, er verkörpert Thomas, der völlig überraschend auf der Lichtung landet, die von einem riesigen Labyrinth umschlossen ist:

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Ja, ein bissl jung ist er, aber ansehnlich, der Gute 😀 Dylan O`Brien hat Thomas, der sein Gedächtnis wie alle anderen Jungs verloren hat, auch glaubwürdig rüber gebracht. Auch wenn ihm die Integration am Anfang erst mal schwer fällt, ist Thomas vor allem eines: Er ist neugierig. Er mag die anderen Jungs zwar, aber er will an erster Stelle nach einem Weg aus dem Labyrinth suchen.

Da müsste er sich jedoch den „Läufern“ anschließen, deren Anführer Minho ist:

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Doch die Läufer sind eine eingeschworene Truppe, die sich nicht sonderlich für den „Frischling“ interessiert. 

Generell hat mir das ganze Konstrukt rund um das Labyrinth und die Gefahren, die sich darin verbergen, gut gefallen. Ich kann natürlich nicht einschätzen, wie es bei denen ankam, die das Buch schon gekannt haben 🙂
Auch dem Thema Gruppendynamik widmet sich der Film. Wie haben sich die Jungs organisiert? Welche Regeln gibt es? Auch hier gibt es natürlich Konfliktsituationen, denn Thomas eckt auch an, vor allem mit Gally.

Fest steht: Mit Thomas Ankunft ändert sich vieles, u.a. taucht zum aller ersten Mal ein Mädchen auf:

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Wer jetzt jedoch romantische Verwicklungen erwartet, der täuscht sich. Dennoch bietet Mazerunner viele Wendungen, denn das Geheimnis, welches sich hinter der Lichtung verbirgt, kommt nach und nach ans Licht. Warum dann noch einen 2. und 3. Teil? Wer dachte, dass ALLE Geheimnisse gelüftet werden, der irrt sich. So war das Ende zwar in sich abgeschlossen, dennoch bleibt noch viel Luft für eine Fortsetzung.

Der Film hat mir richtig gut gefallen! Er war spannend, kreativ und hielt viele Wendungen bereit. Die Schauspieler waren für mich überzeugend und vor allem Thomas war für mich ein sehr interessanter Charakter.