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Evies größter Wunsch ist es „normal“ zu sein. Als 16 Jähriger Teenager kämpft sie mit ihren Ängsten und ist auf dem Weg der Besserung. Als sie noch zwei neue Freundinnen, Amber und Lottie, findet, scheint alles gut zu werden. Die drei gründen den Spinster Club und wollen das Thema starke Frauen in den Mittelpunkt rücken. Doch sowohl die Jungs an der Schule auch auch Evies Ängste scheinen ihnen einen Strich durch die Rechnung zu machen…

Evie ist eine sehr sympathische junge Frau, die sich einfach nur wünscht normal zu sein. Dazu gehört für sie Freundinnen zu haben, mit denen sie über alles quatschen kann, aber auch ein Freund wäre für die 16-Jährige toll. Die jungen Männer in ihrem Leben machen es ihr alles andere als einfach. Ich musste ab und zu richtig lachen, wenn Evie von ihren Katastrophen Dates berichtet.

Auch wenn das Buch sehr locker geschrieben ist, liegt dem ganzen ein ernstes Thema zu Grunde: Evie leidet unter einer Angststörung. Teilweise ging sie tagelang nicht aus dem Haus, sie hat panische Angst vor Bakterien, Viren und Bazillen und das gipfelt in einem absoluten Putzzwang in ihrem Zimmer, aber auch auch an sich selbst.

Die Krankheit beeinflusst sie mal mehr, mal weniger, aber ich finde die Autorin bringt sehr sensibel Evies Gedanken rüber und ich fand es vor allem interessant, wie sie auf ihr Umfeld reagiert. Welche „Floskeln“ kann sie z.B. von ihren Eltern nicht mehr hören? Was hilft ihr in den Situationen wirklich?

Trotzdem kommen auch viele typische Teeniesituationen in der Geschichte vor, sei es Rätseln über das Verhalten von Jungs oder einfach Freundinnen Gequatsche. Die Autorin hat es toll geschafft, einen Ausgleich zwischen dem ernsten Thema Krankheit und den typischen Teenieproblemen zu schaffen.

Die Autorin schafft es auf lockere Art und Weise und mit einer sehr sympathischen Protagonistin ein ernsteres Thema zu verpacken. Ich habe mit Evie mit gefiebert und mit gelitten!

4 Sterne Bewertung