Bild: Egmont Lyx

Erschienen: April 2013 bei Egmont Lyx
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 480
ISBN: 978-3-8025-8507-4
Buch: 9,99 EUR
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Mit Sternenjagd hat sich der Egmont Lyx Vertrag an eine wirklich gute Science Fiction Story heran getraut!

Trilby Elliot ist Frachtkapitänin eines Uralt-Frachters. Die dringend notwendigen Reparaturarbeiten führt sie auf einem einsamen Planeten aus, um der Justiz aus dem Weg zu gehen. Als plötzlich ein Flieger abstürzt, zögert Trilby nicht lange und rettet dem Piloten des abgestürzten Fliegers Rhis Vanur das Leben.
Von da an wird ihr Leben komplett auf den Kopf gestellt, denn Rhis lässt sie alles andere als kalt und er verbirgt ein Geheimnis vor ihr…

Mir hat die Geschichte gut gefallen! Trilby war mir sofort sympathisch: Sie ist zusammen mit dem Druiden Dezi eine Einzelkämpferin und kommt mehr schlecht als recht über die Runden. Ihre wenigen Freunde bedeuten ihr sehr viel. Rhis findet sie sehr attraktiv, auch wenn sie nach einer gescheiterten Beziehung eher vorsichtig ist.

Als eine Freundin von Trilby verschwindet und es so aussieht, als ob Rhis ihr helfen könnte, folgt sie ihm zu einem der Kommandoschiffe, wo sie eine böse Überraschung erwartet! 
Rhis ist es gewöhnt, dass die Leute vor ihm etwa Angst haben, so dass Trilbys offene Art sehr gewöhnungsbedürftig für ihn ist. Ich fand es wirklich witzig, wie sie ihn zum Wäsche waschen verdonnert hat! 🙂
Grundsätzlich wirkt Rhis eher kalt, doch Trilby schafft es, dass er langsam auftaut und sein Herz eher unfreiwillig an Trilby verschenkt.

Was mir zu komplex war, waren die ganzen beteiligten Rassen und die Gruppierungen innerhalb der verfeindeten Parteien. Dadurch, dass die Autorin hierfür noch sehr komplexe Namen verwendet hat, wurde es auch nicht besser, hier durchzublicken. Es reichte, um zu verstehen gegen wen Rhis und Trilby kämpfen, aber die genauen Details habe ich um ehrlich zu sein nicht verstanden 😛 

Sternenjagd ist eine Science Fiction Love Story, die für gute Unterhaltung sorgt und mit einer Heldin aufwartet, die nicht auf den Mund gefallen ist. Ihr „Gegenpart“ ist ihr absolut ebenbürtig und kann sich sehen lassen. Nur bei den ganzen Beteiligten durchzublicken fiel etwas schwer, dafür gibt es einen Punkt Abzug.