Cover: Loewe Verlag

Erschienen: Februar 2016
Ausgabe: ebook
Seiten: 400 Seiten
ISBN: 978-3-902972866
Buch: 12,99 EUR
Hier geht`s zur Seite des Loewe Verlags

Nina ist 14 und Herausgeberin der Schülerzeitung. Doch im Moment läuft es nicht so gut bei ihr: Eine Satire bringt sie in ziemliche Schwierigkeiten und ein wildes Tier scheint in der Stadt sein Unwesen zu treiben. Doch Nina spürt seine besondere Verbindung zu dem Tier, kann das Wirklichkeit sein?

Panthersommernächte ist ein Buch mit einem sehr ungewöhnlichen Thema, denn die 14-Jährige Nina lebt in einer Kleinstadt, ist Vertrauensschülerin und Klassensprecherin und auch Herausgeberin der Schülerzeitung….bis sie plötzlich eine besondere Verbindung zu einem wilden Panther spürt. Was sich absolut fantastisch anhört, hat die Autorin sehr langsam aufgebaut und wirklich gut und glaubhaft umgesetzt.


Nina ist dabei eine sehr taffe Protagonistin und für ihr Alter schon sehr selbstständig und erwachsen. Der schwarze Panther, der alle Bornhäuser in Aufregung versetzt, wirbelt jedoch auch ihr geordnetes Leben ganz schön durcheinander.

Nina und auch Lionel, ein Schulkamerad von Nina werden tiefer in das Geschehen hineingezogen und wachsen an den Herausforderungen. Nina muss sich fragen, ob sie mit ihrem so durchorganisierten Leben glücklich ist und ob sie Lionel nicht falsch eingeschätzt hat.

Ich fand die Geschichte bis auf einige kleine Längen durchaus interessant, doch irgendwie fehlt mir der tiefere Sinn in der Geschichte, nachdem ich nun die letzte Seite gelesen habe. Es gibt durchaus Andeutungen, wo der Panther herkommt und auch Mini-Andeutungen, wie seine Verbindung zu Nina zu Stande kam, aber trotzdem bleiben für mich sehr viele Fragen offen. 

Nun ist die Geschichte für ein eher jüngeres Publikum ab 12 Jahren gedacht. Ob diese sich die Fragen auch stellen, kann ich schlecht nachvollziehen, dennoch bleibt mir das Ganze zu sehr in der Luft hängen. Flüssig geschrieben ist die Geschichte auf jeden Fall und bietet dem Leser mal etwas komplett anderes.

Panthersommernächte überrascht mit einer fantasievollen, flüssig geschriebenen, Story, die sehr glaubhaft von der Autorin umgesetzt wurde. Die Frage nach dem „warum“ hat sich für mich persönlich nicht geklärt und lässt mich etwas in der Luft hängen.